zur ReservierungK prijavi

Bildungsreise / Izobraževalno potovanje Kursnummer / Številka: E-051/2020 Bereich / Kategorija: Reisen / Potovanja KursleiterIn / Vodja tečaja: Dr. Siegfried Muhrer (BegleiterIn / Spremljevalec), rektor Jože Kopeinig (BegleiterIn / Spremljevalec) Kontakt: Kopeinig Jože

Aquileia - Ursprungsort des Glaubens für Südkärnten

Wallfahrt nach Aquileia, San Canzian d' Isonzo und zum Marienheiligtum Monte Grisa über dem Golf von Triest.

Abfahrt 7 Uhr Klagenfurt- Minimundus, Ankunft ca. 10 Uhr in Aquileia, Besuch des ehem. Flußhafens und der Patriarchalbasilika mit den frühchristlichen Mosaiken (rd. 1600 m² ), der
Krypta mit der Hermagoras- und Fortunat- Überlieferung, den Baptisterien und der sog. Heidenkirche mit Andacht in der Taufkirche. 13 Uhr mehrgängiges Mittagessen in Aquileia , danach Fahrt über Grado zur Memorialkirche von San Canzian d'Isonzo (Kurzaufenthalt), über Monfalcone und Timavo durch den Triestiner Karst zur modernen Marienwallfahrtskirche von Monte Grisa, der Königin des Friedens geweiht, mit grandioser Aussicht auf Triest und Umgebung. Hl. Messe um den Frieden in Europa und der Welt in der Unterkirche von Monte Grisa. Rückfahrt auf der Autobahn durch Slowenien über Villach (Willroiderparkplatz) und Klagenfurt zurück nach Tainach/Tinje und Eberndorf/Dobrla vas.

Es gibt wenige Orte, die für das Christentum und die Geschichte in Südkärnten von solcher Bedeutung sind wie Aquileia an der oberen Adria: die viertgrößte Stadt Italiens im Imperium, war wichtiger Handelsknoten und strategischer Stützpunkt römischer Legionen, wo Cäsar im Bürgerkrieg Reiter aus Noricum zu Hilfe eilten und Augustus oft im Sommer residierte. Aquileia war ein Schmelztiegel von Völkern und Kulturen des gesamten Mittelmeerraums und des Fernhandels an der Bernsteinstraße. Nicht einmal Rom hat annähernd so viele und wertvolle Zeugnisse aus der Zeit des frühen Christentums an der Wende zwischen Verfolgung und Erhebung zur Staatsreligion. Die Mosaiken aus der Zeit um Konstantin, freigelegt vor dem 1. Weltkrieg unter dem Doppeladler, zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bis 1751 gehörte das Gebiet südlich der Drau kirchlich zum Patriarchat von Aquileia, dessen Erzbischof lange der mächtigste Metropolit der Westkirche war, dem zeitweise bis über 50 Bischofssitze rangmäßig unterstanden - von Como bis nach Pannonien. Unter dem Kirchenlehrer Ambrosius von Mailand fand 381 ein Regionalkonzil des Alpe-Adria- und Donauraums gegen die Lehre des Arianismus statt, die zunächst zur Religion der Germanen in Pannonien wurde. Zur Zeit der Völkerwanderung brachten Christen aus dem heutigen Serbien die Reliquien und die Verehrung ihrer Märtyrer an die obere Adria mit, darunter die der Heiligen Hermagoras und Fortunat, die zu Patronen der Kirche von Aquileia wurden, und heute noch in Stadtnamen von Hermagor, in der St. Hermagoras-Bruderschaft und ihrer Einrichtung fortleben. Am Isonzo selbst starben in der Christenverfolgung um 290 die Märtyrergeschwister der Canziani-Familie als Zeugen des Glaubens, die namensgebend für St. Kanzian im Jauntal und den Kanzianiberg und Patrone zahlreicher Kirchen in Slowenien, Kroatien und Italien wurden.
Nach der Eroberung Aquileias durch die Hunnen bedienten sich Heimische, Gradeser und Venezianer des reichen Baumaterials der Römerstadt Aquileia, bis zur Zeit der hl. Hemma Patriarch Poppo von Treffen (Wolfgang von Traungau) die (heutige)Patriarchalbasilika in neuem Glanz errichtete, deren hoher Turm heute noch ein Symbol von Friaul - Julisch Venetien ist. Nach dem Erdbeben von 1348 erneuerte Markwart von Randeck Turm und Basilika . Als treue Gefolgsleute der Kaiser stiegen die Patriarchen im 11. Jahrhundert auch zu mächtigen weltlichen Fürsten im Heiligen Römischen Reich auf. 1420 wurde ihr Patriarchenstaat von der Republik Venedig liquidiert. 1751 kam es auf Druck Karls VI. und seiner Tochter Maria Theresia auch zur Aufhebung von Aquileia als Erzdiözese und Metropolitansitz durch den Papst. Damit endete 1751, im Geburtsjahr von Fürstbischof Jakob P. Paulitsch aus der aquileiesischen Pfarre Glainach, die kirchliche Oberhoheit von Aquileia über das Gail-, das Rosen- und das Jauntal sowie über Villach, nicht aber die mehr als tausendjährige geistliche und kulturelle Prägung Südkärntens durch die Zugehörigkeit zum Patriarchat von Aquileia.

Begleiter:
Dr. Siegfried Muhrer, Diakon und Rektor Josef Kopeinig

Beitrag:
Euro 80,-- für Busfahrt, Regiekosten, Eintritte (Aquilea) und Trinkgelder

Abfahrtsorte und Zeiten:
Eberndorf/Dobrla vas bei der Kirche: 6.15 Uhr
Tainach/Tinje unter dem Bildungshaus: 6.30 Uhr
Klagenfurt/Celovec Minimundus: 7.00 Uhr
Villach/Beljak Willroiderparkplatz: 7.30 Uhr

Bitte teilen Sie uns mit, wo Sie einsteigen werden.

Durchführendes Reisebüro: Sienčnik

Katoliški dom prosvete - Katholisches Bildungshaus A-9121 Tainach/Tinje Probsteiweg/Proštijska pot 1

zur ReservierungK prijavi

Bildungsreise / Izobraževalno potovanje Kursnummer / Številka: E-051/2020 KursleiterIn / Vodja tečaja: Dr. Siegfried Muhrer (BegleiterIn / Spremljevalec), rektor Jože Kopeinig (BegleiterIn / Spremljevalec) Kontakt: Kopeinig Jože

Preis€ 80,00

Teilnehmer / Udeležencev max./maks.: 50 min.: 30

zur ÜbersichtK pregledu