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Vernissage / Vernisaža Kursnummer / Številka: E-152/2020 Bereich / Kategorija: Kunst KursleiterIn / Vodja tečaja: Albert Mesner (KursleiterIn / Vodja tečaja) Kontakt: Kopeinig Jože

TON SPUREN - SLEDI - Albert Mesner

Ausstellung in der Kleinen Galerie

Albert Mesner, Geboren in Aich / Dob
- Lebt und arbeitet als Maler und Plastiker in Feistritz bei Bleiburg / Bistrica pri Pliberku
- Verheiratet drei Söhne
- Absolvierte etliche Kurse in Malerei und Keramik, darüber hinaus autodidaktisch
- Ausstellungen in In- und Ausland
- Bevorzugte Techniken: Ton , Öl und Acryl auf Leinwand , Mischtechniken


Kunst…. " Für mich ist Kunst ein elementares Bedürfnis, darüber hinaus macht es mir auch Freude."

Kreativität…. " Ist allgegenwärtig, und spielt eine große Rolle in meinem Leben."


Inspiration…. " Finde ich in der Stille. Ich sammle Bilder im Kopf, die dann so schnell als möglich aufs Papier müssen."

Familie…. " Ist Rückhalt, Geborgenheit und Sicherheit."

Lebenscredo…. " Jeden Tag neu erleben. Will mich über das Gute freuen und über das Böse nicht jammern. Ich glaube, dass alles im Zusammenhang steht."

Albert Mesner arbeitet in drei Bildwelten. Da sind seine Ton-Leinwand-Kompositionen,
die Langzeitbilder und seine Keramischen Arbeiten.

Albert Mesner ist sehr experimentierfreudig und sucht immer wieder nach neuen Medien um
sich auszudrücken. So fand er vor einigen Jahren bei einer Künstlerin und Freundin den Ton als künstlerische Ausdrucksform.
Aus dieser Entdeckung gehen auch seine Ton- Leinwand- Kompositionen hervor.
Der erste Teil des Bildes wird geboren - er kommt aus der Erde, wird geknetet, geformt und geht durchs Feuer. Die Tonplatten werden in der Raku-Technik gebrannt.

Die Motive in den Werken Albert Mesners kommen aus dem Dasein des Menschen, seiner Entwicklung, seiner Geschichte, seiner Hoffnungen, Wünschen, Erlebnissen und der daraus resultierenden Schlussfolgerungen." Ein Bild muss den Betrachter aus seinem Alltag in meine Bildwelt holen." Ein Bild ist nicht nur ein Bild, es muss ein Geheimnis haben, es muss was erzählen. Es ist erstaunlich, wie wenig oft ein Bild braucht um ein Bild zu sein, das viel aussagt.
"Die Grenze als Thema hat mich schon immer inspiriert und tut das noch heute. Ich lebe in einem Grenzgebiet und man trennt immer noch in Gute und Schlechte, in Weiße und Schwarze.
Gerade in Kärnten ist dieses Gedankengut stark verankert. In den Ton-Leinwand- Kompositionen ist immer eine Trennlinie ( Grenze ) zwischen Leinwand und Keramik.
Die Trennlinie zwischen Tonplatte und Leinwand wird aufgehoben oder verstärkt, wie es das Thema wünscht. Dadurch besteht das Bild nicht nur aus zwei Materialien, sondern oft auch aus zwei Bildwelten."

Raku ist eine alte japanische Töpfertechnik, die ursprünglich untrennbar mit dem Zen- Buddhismus und der Teezeremonie in Japan verbunden war. Das Wort "Raku" bedeutet soviel wie "Wohlgefühl" , "Freude", "Glück" und auch "das Beste auf der ganzen Welt".
Nachdem die Ton - Objekte bei 950°C gebrannt werden (Schrühbrannt), werden sie glasiert und mit Oxyden und Farbkörpern bearbeitet. Beim eigentlichen Raku-Brand werden, wenn die Glasur geschmolzen ist, bei ca. 1000°C,die Objekte im glühenden Zustand mit einer langen Zange aus dem Ofen direkt in einen verschließbaren, mit Sägemehl oder anderen organischen Material wie Stroh oder Heu gefüllten Behälter gebracht und unter Luftabschluss zum "Räuchern" gelegt. Durch die plötzliche Abkühlung entsteht ein feines Rissnetz in der Glasur , das Craquele´ genannt wird. Diese Risse und auch die nicht glasierten Stellen des Objektes werden durch die Rauchentwicklung schwarz. Albert Mesner nutzt die dabei durch Zufall entstehenden Musterungen und Reduktionseffekte zur künstlerischen Weiterverarbeitung, so dass jedes Werk einen vollkommen eigenständigen, nicht kopierbaren Charakter bekommt. Ausgehend von den Motiven, die auf den Platten entstehen, vertieft er sich in dessen Symbolik und spinnt die Gedanken weiter, bis zur Entstehen eines fertigen Werkes.


Seine Langzeitbilder wachsen langsam Schicht für Schicht. Bis zu 20 Schichten werden
über Wochen oder Monate aufgetragen, in ständiger Umgestaltung- Zerstörung und Wiederaufbau. Unmittelbares und Sinnliches werden in das Bild einbezogen." Es ist schön, wenn es mir gelingt durch Vielschichtigkeit Leben in das Bild einzuarbeiten."
Die Stimmung wechselt und so auch die Farben - und das ist gut für das Bild.
"Ich kann mich nicht sattsehen an alten Fassaden, Rost und an der Natur. Das Wechselspiel von Oberfläche, Korrosion und Verwitterung ist der Fundus aus dem ich schöpfe. Meistens sind es Themen aus der Geschichte, dem Leben. Denn das Leben ist wie eine Schichtmalerei, aus Krisen, Gefahren, mal schön und glatt. mal laut und rau. Die vielfachen Übermalungen, Brüche und das Spiel mit Ebenen und Strukturen faszinieren mich."
Soweit als möglich verwendet er Naturmaterialien. Mit Hilfe von Pigmenten, Gesteinsmehlen, Erden, Erdpech, Schellack, Kaffee, Asche, usw. erzeugt er Tiefe in seinen Bildern.
Seine Leidenschaft sind die Oberflächen und ihre Strukturen, es ist ein drang in ihm immer nach Neuem zu suchen und neues auszuprobieren.


Albert Mesner arbeitet in Serien, oft auch an mehreren Bildern auf einmal.
Formen, Farben und Themen, die in den Bildern verarbeitet werden, finden sich in den Tonarbeiten oder Skulpturen wieder.
Meistens durchläuft ein Thema alle drei Bildwelten.
Die meisten seiner Bilder haben einen Titel. Der Titel weist vielleicht auf das Thema hin muss aber nicht das Hauptthema sein.


Ideen kommen, Spuren bleiben.


Albert Mesner ist Maler und Zeichner. Der Kontakt mit Ton ergab sich eher zufällig, mittlerweile ist es eine unverzichtbare Ausdrucksform seines künstlerischen Schaffens. Das Gestalten mit diesem Material erwarb er sich einerseits bei namhaften Künstlern, andererseits als Autodidakt. Seine Leidenschaft ist die altjapanische Brenntechnik "Raku" und die variationsreichen Möglichkeiten der Oberflächenbearbeitung seiner Werke. Kennzeichnend für Mesners Arbeitsweise sind seine Experimentierfreude, Vielseitigkeit und fesselnde Spannung. Der Einsatz diverser Materialien spiegelt sich in den verschiedenen Bildwelten, in denen Albert Mesner wirkt, wider. Im Zentrum stehen seine Objekte aus Ton, wobei er ausdrücklichen Wert auf Dekorations- und Brenntechniken darunter insbesondere das schöpferische "Raku" legt. Tontafeln, bei deren Entstehung sich Mesner ebendieser Technik bedient, kombiniert er mit Acryl gemalten Leinwänden und verleiht so den für ihn bezeichnenden Ton- Leinwandkompositionen Gestalt. Mesners Schichtmalerei ist ein Symbol des Unbeständigen, Vergänglichen, Wandelbaren und zeitlich Begrenzten. Die Bilder, die bisweilen bis zu dreißig und noch mehrere Farbschichten aufweisen, entstehen in einem Arbeitsprozess, der sich von einer Woche bis zu mehreren Jahren erstrecken kann. Als Formungsmöglichkeit tritt dabei das Hinzufügen und wieder Wegnehmen in den Vordergrund. Themen, denen der Künstler in Alltag begegnet, sowie prägnante Erfahrungen und Eindrücke, die er durch das Zusammenleben mit den Menschen seiner Umgebung sammelt, saugt er regelrecht auf. Individuell Erlebtes und den wahrgenommenen Einfluss der meinungsbildenden Medien sowie polarisierenden Gesellschaftsdiskussionen speichert er auf unbestimmte Zeit. Die Auseinandersetzung mit der Kunst, dem Malen und Formen ist für Albert Mesner daher ein elementares Bedürfnis, welches das Leeren dieses virtuellen, aber doch sehr greifbaren und zurzeit vollen Speicherplatzes bewirkt. Wenn es ihm gelingt, einer seiner Themen durch sein Schaffen Raum zu geben, verspürt er eine einkehrende Ruhe und Zufriedenheit.

Umetnik Albert Mesner slika in riše. V stik z glino je prišel bolj slučajno, medtem je prav ta snov nepogrešljiva oblika izražanja njegove umetniške ustvarjalnosti. Izkušnje z delom z glino si je po eni strani pridobil avtodidaktično po drugi strani se je šolal pri strokovnjakih na področju slikarstva in keramike. Njegova strast je stara japonska tehnika raku in razgibanost obdelave površin. Značilni za Alberta Mesnerja so veselje do novih pristopov, vsestranskost in napetost. Snovi, ki jih uporablja, najdejo svoj izraz v raznih slikovnih svetovih. V središču so njegove stvaritve iz gline, umetnikova pozornost je osredotočena na žganje gline in okrasne tehnike, pri čemer je treba izpostaviti tehniko oblikovanja gline raku. Glinaste plošče, ki nastanejo z omenjeno tehniko, Albert Mesner združi s slikanjem na platno, tako nastajajo njegove znamenite kompozicije iz gline in platna. Slike, ki pridejo do izraza z nanašanjem barvnih plasti, so simbol nestanovitnosti, minljivosti, spreminjanja in časovne omejenosti. Pod plastjo, ki je trenutno vidna, se občasno nahaja do 30 preslikanih ali odstranjenih. Ta proces nanašanja novega in odstranjevanja starega na površini slike ima globlji pomen in se lahko razteza od enega tedna pa tja do nekaj let. Teme, s katerimi se sooča v vsakdanu ter izkušnje in dogodki, ki so se mu preko sožitja in medsebojnih odnosov z ljudmi iz okoliščine vtisnili v spomin, umetnik dobesedno vsrka vase. Osebni dogodki ter zaznava vpliva medijev in v nasprotju izoblikovane družbene razprave v sebi shrani za nedoločen čas. Ukvarjanje z umetnostjo, slikanje in oblikovanje, so za Alberta Mesnerja temeljna potreba, preko katere dosega praznjenje virtualnega, a vendar opremeljivega in trenutno polnega skladišča. če mu uspe, del tega, kar hrani v začasnem skladišču, prenesti v svoje umetniške stvaritve, v njegovi notranjosti zavladata nekakšen mir in zadovoljstvo.


1953 Am 28.12. in Kalchberg/Weststeiermark geboren
1968 HTBL in Graz Ortweinplatz
1972 Meisterklasse für Malerei Graz
1974 -1982 Berufliche Tätigkeit als Kunsterzieherin am 1.Bundesgymnasium Carneri in Graz sowie am BG Rein
1982 - 84 Freischaffende Künstlerin in Viron, Athen
1986 Ausstellung in der THEATERGALERIET in Kalmar, Schweden
1988 Ausstellung im TRAKLHAUS/Salzburg Landesförderungspreis
1989 Ausstellung in der MINORITENGALERIE/ Graz Teilnahme an der Ausstellung "Gott"/ Minoritengalerie; Ausstellung in der Galerie MEDIO in Kronstorf,Oberösterreich
1990 Von 1990-2014 als Kunsterzieherin am BG Rein tätig, seit 1990 Mitglied der Gruppe77
1991 Gruppenausstellung in Szombately, Pecs und Prag
1992 Ausstellung im Bildungshaus Mariatrost/Graz
1993 Ausstellung im Bildungshaus Retzhof/Leibnitz, Ausstellungsbeteiligung in Salzburg
1995 Gruppenausstellung im Museum HOUSE OF ART; NET MEIROW; Israel, Ausstellungsbeteiligung in Kecskemet/Ungarn
1996 Kunst auf Zeit", Plakataktion der Gruppe 77, Preis der Kunstkritiker
1999 Ausstellung im Künstlerhaus Graz "Das Bernsteinzimmer"
2003 BLABLA Gruppenprojekt Blaue Blase
2004 9. Internationales Projekt für bildende Kunst zum Thema "Mauern"
2008 Teilnahme am EU-Kulturprojekt "Heimat im interkulturellen Dialog"
veranstaltet von next-Verein für bildende Kunst mit den Kooperationspartnern Cittadellarte - Biella, DeBuren - Brüssel, Hangar - Barcelona und St. James Cavalier - Malta.
2009 Projekt Lichtwechsel www.lichtwechsel.at "Reaching Suomi";Altarraumgestaltung/Taufraum in der Kirche St.Bartholomä/Weststeiermark
2011 Turku Projekt Lichtwechsel
2014 Erinnerung an eine Insel 50 Jahre Puch-Graz-Preko,
2015"Realise & Resist" Collegio Armeno, Palazzo Zenobio, Venedig;
Video: "Greek Coffee" Verein next für zeitgenössische Kunst; Himmelstreppe/Skulptur
2016 "Der Große Wagen" Installation im Kunstbad, Steiermarkhof, Graz
Projekt "Dream Rights"Steiermarkhof,Graz
2017 "Grenzen des Sichtbaren",ORF Graz/Gruppe77
2018 Ausstellung "Lichtung-Physis" Festung Hohensalzburg/Traklhaus
2019 SOUNDSO Ausstellungsbeteiligung Steiermarkhof Gruppe77

Aurelia Meinhart www.art.aurelia@aon.at

Die Ausstellung ist bis Montag, den 7. September 2020 geöffnet.

Katoliški dom prosvete - Katholisches Bildungshaus A-9121 Tainach/Tinje Probsteiweg/Proštijska pot 1

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Vernissage / Vernisaža Kursnummer / Številka: E-152/2020 KursleiterIn / Vodja tečaja: Albert Mesner (KursleiterIn / Vodja tečaja) Kontakt: Kopeinig Jože

Teilnehmer / Udeležencev max./maks.: 100 min.: 10

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